Bug-Tracking mit Bugzilla

6. August 2007 Keine Kommentare »

Bugzilla ist ein professionelles Bug-Tracking-System, das vor allem in größeren Entwicklungsprojekten zum Einsatz kommt, aber auch in kleineren Projekten sinnvoll eingesetzt werden kann.

Bugzilla kann hier heruntergeladen werden. Für seine Installation wird folgendes empfohlen: MySQL, Perl, Apache. Andere Konfigurationen funktionieren ebenfalls, allerdings wird die Installation und Konfiguration erheblich aufwendiger. Die Installation auf einem Windows dauert eine Weile, aber mit der folgenden Installationsanleitung klappt sie problemlos. Und die Mühe lohnt sich!

Bugzilla ermöglicht das Melden und Nachverfolgen von Bugs in Entwicklungsprojekten. Beim Melden von Bugs können u.A. folgende Attribute eingegeben werden:

  • Produkt und Komponente, in der der Fehler aufgetreten ist
  • Priorität
  • Ziel /Meilenstein
  • Status (Unconfirmed, New, Assigned, Resolved, Verified, Reopened, Closed)
  • Geschätzter Arbeitsaufwand bis zur Erledigung
  • Beschreibung
  • Schlüsselwörter

Bugzilla kann um zahlreiche Plugins erweitert werden. Eine Liste der Addins findet man hier. Umfangreiches Doku-Material gibt’s auf der Bugzilla-Homepage.

Um unter Windows über Bugzilla Emails zu versenden, kann die eingebaute SMTP-Unterstützung verwendet werden. Diese funktioniert allerdings nicht, wenn der SMTP-Server eine Authentifizierung benötigt. Abhilfe schafft “fake sendmail for windows“. Einfach den Installer herunterladen und die Datei sendmail.ini entsprechend anpassen.

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Refactor! for ASP.NET

3. August 2007 Keine Kommentare »

Refactor! for ASP.NET ist ein kostenloses Refactorierungstool für ASP.NET 2.0. Das Tool kann hier heruntergeladen werden und integriert sich das Kontextmenü in Visual Studio.

Das Tool bringt eine Vielzahl von nützlichen Funktionen mit sich. Hier eine Auswahl:

  • Sicheres Umbenennen
  • Parameter neu anordnen
  • Überladung erstellen
  • Style-Attribute in CSS auslagern
  • Code-Block in User Control auslagern
  • Validator hinzufügen
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Web-Frontend-Tests aufzeichnen mit der Selenium IDE

2. August 2007 Keine Kommentare »

Die Selenium IDE ist eine Extension für den Firefox Browser. Sie enthält das Selenium Core Paket und ermöglicht das Aufzeichnen von Testfällen

Nach der Installation der Extension, die hier heruntergeladen werden kann, lassen sich Testfälle generieren, indem man einfach die zu testende Web-Applikation aufruft und die Test-Aktionen durchführt. Diese werden von der IDE registriert und in den Test aufgenommen.

Testfälle lassen sich aber auch manuell per Quellcode hinzufügen. Die Testfälle können in einer der folgenden Sprachen erstellt werden:

  • HTML
  • Java
  • C#
  • Perl
  • PHP
  • Python
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Automatische Web-Frontend-Tests mit Selenium

2. August 2007 Keine Kommentare »

Mit dem Tool Selenium lassen sich automatische Frontend-Tests für Web-Applikationen durchführen. So lassen sich direkt im Browser z.B. Formulare oder Login-Vorgänge automatisiert testen.

Das Tool kann unter http://www.openqa.org/selenium heruntergeladen werden. Da das Tool aus mehreren Modulen besteht, empfiehlt es sich zu überlegen, welches Tool für die eigene Anwendung am sinnvollsten ist. Das Selenium Wiki hilft bei der Auswahl. Das Tool funktioniert sowohl im Internet Explorer als auch im Firefox.

Um eine Web-Applikation zu testen, genügt für’s Erste das Selenium Core Paket. Nach dem Herunterladen wird das Paket einfach auf den Webserver abgelegt, auf dem die zu testende Applikation liegt (z.B. http://localhost/selenium). Durch Aufruf der Datei index.html im selenium Ordner können Standardtests durchgeführt werden, um die korrekte Funktionalität von Selenium zu testen.

Eigene Tests werden in Form von HTML-Dateien angelegt. Die HTML-Dateien enthalten die Testfälle in Form einer Tabelle. Dort wird z.B. ein Test in der folgenden Form beschrieben:
[code lang="html"]

open ../index.php verifyTextPresent Willkommen

[/code]
Dieser Test öffnet die Seite index.php und überprüft die geöffnete Seite auf den Text “Willkommen”. Auf ähnliche Weise lassen auch Tests für Formulare oder Login-Vorgänge definieren. Auf der Website und im Core-Paket finden sich reichlich Beispiele.

Als nächstes muss eine TestSuite-Datei erstellt werden, die einen Link auf einen oder mehrere Tests enthält. Auch dies geschieht in Tabellenform.

[code lang="html"]

cellspacing="1"
border="1"
class="selenium">
Test Suite
TestOpenMoodle

[/code]

Diese TestSuite-Datei kann über den TestRunner (z.B. http://localhost/selenium/core/Test-Runner.html) aufgerufen werden und der Test ausgeführt werden.

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Code Analyse mit FxCop

31. Juli 2007 Keine Kommentare »

FxCop überprüft die Konformität des Quellcodes mit den Microsoft .NET Framework Design Guidelines bzw. selbstdefinierten Programmierrichtlinien.

Das Tool kann momentan hier heruntergeladen werden. Es ist allerdings für Mitte 2007 ein Umzug ins MSDN geplant.

FxCop analysiert Assemblies auf Fehler in den folgenden Bereichen:

  • Library Design
  • Lokalisierung
  • Namenskonventionen
  • Performance
  • Sicherheit

Nach der Installation erzeugt man ein neues FxCop Projekt und fügt über “Project -> Add Targets” die zu überprüfende Assembly hinzu. Durch klicken auf “Project -> Analyse” wird die Assembly analysiert. Als Ergebnis bekommt man eine Liste mit Meldungen angezeigt, die jeweils den Fehlerlevel, eine Kategorie (”Breaking” oder “Non Breaking”), eine Angabe der Fehlersicherheit (z.B. FxCop ist sich zu 75% sicher, dass der Fehler vorliegt) sowie den Ort des Fehlers enthalten.

Da in der Regel nicht alle Regeln erfüllt sein müssen, ermöglicht FxCop die Auswahl der zu erfüllenden Regeln. Im “Rules” Tab können die zu überprüfenden Regeln ausgewählt werden. Es ist auch möglich eigene Regeln zu definieren. Ein Tutorial dazu findet sich in der folgenden Liste:

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